Ägypten - zwischen Traum und Wirklichkeit

Ägypten - zwischen Traum und Wirklichkeit

Detailinformationen:

Schon als Schülerin war es immer mein Traum einmal nach Ägypten zu reisen. Viele Aufenthalte verwirklichten meinen Traum und dies nicht nur aufgrund des wunderbaren Klimas. Eine klassische Reise umfasst natürlich Kairo – Luxor – Assuan und selbstverständlich Abu Simbel. Kommt man in Kairo an, wird man sofort vom orientalischen, aber auch schon leicht europäisierten Flair empfangen. Beim Auschecken, am Gepäckband und anschließend am Ausgang des Flughafens geht es schon los, indem man permanent von irgendwelchen Helfern in ihren Galabijas angesprochen wird, die, selbstverständlich gegen ein Bakschisch, beim Verstauen des Gepäcks in den wartenden Bus dabei sein müssen. Aber das gehört einfach zu jeder Ägyptenreise dazu. Die Atmosphäre ist voller Staub, Autohupen, lautstarker Diskussionen der Menschen um einen herum und meist auch noch vom Gebetsruf der Muezzins erfüllt, der von den unermesslich vielen Moscheen, minimal zeitversetzt, ruft. Ist man im Hotel angekommen, geht das Besichtigen eigentlich sofort los. Meist ist man drei Tage in Kairo. Die Altstadt mit dem größten Basar Chan el-Chalili ist der Beginn. Weiter geht es zu den verschiedenen Moscheen, unter vielen die Ibn Tulun und die Mohammed Ali. Es folgt natürlich das Ägyptische Museum, welches total vollgestopft ist und die größte Ansammlung all dessen, was Ägypten heißt, besitzt. Allem voran Tut-Anch-Amun, Echnaton und der riesige Mumiensaal. Die Pyramiden bei Gizeh, Sakkara mit seinen Gräbern, besonders den unterirdischen der Apis-Stiere und den dazugehörigen Sarkophagen dürfen bei den Besichtigungen nicht vergessen werden. Dem gibt es noch so viel hinzufügen, man kann einfach nicht alles aufzählen. Luxor ist die nächste Station. Kaum angekommen, wird man schon wieder in den orientalischen Strudel gezogen, und in Luxor ganz besonders. Diese Stadt und ihre sie aller Orten umgebende Antike ist nicht zu beschreiben, man muss sie einfach nur erleben. Was es zu sehen gibt in Luxor? Natürlich das riesige Areal des Karnak-Tempels, an dem mehrere Pharaonen bauten, von Ramses II, Thutmosis I und III, Hatschepsut, Haremhab bis Amenophis III und... Jeder verewigte sich auf seine Weise. Das bewegendste an diesem Tempel ist wohl die große Säulenhalle, die alles an Großartigkeit hinter sich lässt. Diesen Tempel sah ich 1985 das erste Mal, heute ist er mehr als dreimal so groß durch die immer währenden Ausgrabungen und die dadurch entstandenen Erweiterungen. Ebenso ist es beim Luxor-Tempel. Klar muss man auch das Luxor-Museum ansehen, das sehr wohl geordnet, im Gegensatz zum Ägyptische Museum Kairo, ganz herrliche Exponate aller Dynastien Ägyptens ausstellt. Einmal über die Corniche am Nil entlangzuwandeln und alles auf sich einwirken lassen, ist nicht zu beschreiben. Die Zeit in Luxor vergeht wie im Fluge. Einen Ausflug in den Norden, zu den Tempeln von Abydos und Dendera sollte man auf alle Fälle unternehmen. Das Tal der Könige, der Königinnen, der Noblen und der Arbeiter ist ein Muss. Wir haben uns vor Jahren an einem ganzen Tag im Tal der Könige alle begehbaren Gräber aufschließen lassen; es war ungeheuer anstrengend aber dieses Erlebnis kann niemand, der diese Pracht nicht gesehen hat, nachvollziehen. Überhaupt, die Westbank, oder wie es richtig heißt, Theben West, mit dem Hatschepsut-Tempel, dem Ramesseum, Medinet-Habu , den Memnons-Kolossen und das Grabräuberdorf El-Kurna, bei dem buchstäblich jedes Haus über einem Grab steht, in all seiner Faszination nur schwer zu beschreiben!!! Die Tempel von Kom-Ombo, Esna und Edfu liegen auf dem Weg in Richtung Nubien und Assuan. Das Niltal verengt sich ab da. Assuan empfängt einen, wie die oben schon genannten Städte. Assuan, die meiner Meinung nach schönste Stadt, zwar auch total orientalisch aber irgendwie seltsam ordentlich und aufgeräumt. Der Staudamm mit seiner stilisierten Lotosblüte ist schon von weit her zu sehen und dahinter schimmern die blauen Fluten des Nasser-Stausees. Zuvor sieht man aber vom Nil aus hoch in den Bergen die Felsengräber der Gaufürsten liegen, die einen großen Teil Assuans umrahmen. Daneben liegt das Grabmal des Aga Khan und ab da nach ca. einer halben Stunde Fußweg in der Wüste das Simeons-Kloster. Der unfertige Obelisk, der Philae-Tempel vor und der Kalabscha-Tempel hinter dem Staudamm, sind nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten, die diese Stadt beherbergt. Die Nilinsel Elephantine und die Kitchener-Insel mit ihrem botanischen Garten, sollte man sich in keinem Falle entgehen lassen. Eine Feluka-Fahrt bis zum ersten Katarakt auf dem Nil bringt einen mit ihrer Stille wieder zu sich selbst, was man bei einer solch langen Reise gut gebrauchen kann. Den Abschluss einer jeden Ägyptenreise bildet selbstverständlich der ca. 40 km südlich im Nasserstausee gelegene Tempel Abu Simbel, den Ramses II erbauen ließ. Seiner ersten großen Königin Nefertari baute er direkt daneben als einziger Pharao einen eigenen, ganz entzückenden Tempel. Damit ist seine Liebe zu ihr wohl bis in alle Ewigkeit in Stein gemeißelt. Außer den Sehenswürdigkeiten, die ich hier beschrieb, gibt es noch unendlich viele andere zu bewundern, und wenn Sie sich selbst auf die Reise machen möchten, das REISETRÄUME-Team aus dem IT-Reisebüro in Neuenburg hilft Ihnen, dass dieser Traum Wirklichkeit wird.

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