Azoren

Azoren

Detailinformationen:

Schon der Landeanflug auf Sao Miguel, die größte der Azoreninseln, ist einzigartig: Kurze Landebahn und Rückenwind. So auch diesmal, wie uns unser Flugkapitän von der Air Berlin aufklärt. Trotzalledem sind wir gut gelandet... Wir steigen aus. Ein warmer Wind und Temperaturen um die 18 Grad wehen uns um die Nase. Endlich sind wir dem Schmuddelwetter von Deutschland auf eine Insel entflohen, die das ganze Jahr Frühling hat. Nachdem wir als letztes unser Gepäck erhalten, gehen wir unseren Mietwagen in Empfang nehmen und dann nichts wie los. Die ersten Nächte dürfen wir in dem Hotel „Vila Nova“ verbringen. Dieses Hotel kann ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen. Es ist ein Stadthotel in Ponta Delgada, von dem aus man in Fünf Minuten in der Innenstadt ist. Trotzdem ist es sehr ruhig, die Zimmer sind sauber und es gibt ein einfaches Frühstücksbuffet. Die weiteren Tage erkunden wir die Insel. Zuerst schauen wir uns den Lagoa Fogo an. Allein der Weg dorthin ist schon ein wahres Abenteuer. Das Autofahren haben die Azoreaner nicht erfunden. Enge Gassen und rücksichtslose Autofahrer machen das Autofahren zu einem Erlebnis. Weiter geht unsere Tour Richtung Osten, vorbei an unzähligen gepflegten Gärten, einem wunderschönen Wasserfall und Steilküsten. Mein erstes Naturschwimmbad, die „Caldeira Velha“, besuche ich unterwegs. Das ist eine natürliche Thermalquelle, die sich zum Baden eignet. Der Donnerstag Morgen ist mein persönliches Highlight. Wir unternehmen eine Delphin – Watching – Tour. Die See ist sehr unruhig, so dass die Speedbootfahrt teilweise an eine Achterbahnfahrt erinnert. Abgesehen von nassen Sachen, blauen Flecken und Salz im Gesicht ist es eine unbeschreibliche Erfahrung. Wir haben tatsächlich Delphine gesehen. Sie waren in einer großen Gruppe unterwegs und sind schön neben uns her geschwommen. Es sind majestätische Tiere und strahlen eine Faszination aus, die unglaublich ist!!! Die letzten Nächte verbringen wir im Hotel „Caloura“. Die Hotelanlage ist sehr schön, aber es ist auch sehr laut. Jedes noch so kleine Geräusch aus dem Nachbarzimmer wird von uns gehört. Aber das Frühstücksbuffet ist dagegen wirklich sehr gut und abwechslungsreich. Das Gebiet Sete Cidas hat etwas Mystisches. Die zwei großen Seen sind von riesigen Bergen umgeben und ein kleines verträumtes Dorf empfängt uns. Es ist einfach nur wunderschön. Diese Umgebung lädt zum Ausruhen ein und das wird von uns auch genutzt. Da wir nur Frühstück gebucht hatten, haben wir jeden Abend nach einem kleinen netten Restaurant gesucht. Am Anfang ist es gewöhnungsbedürftig, dass das Essen immer nur lauwarm war, aber dafür war es um so leckerer. Vor allem der frische Fisch war ein einmaliger Genuss. Man sollte wirklich in die Restaurants gehen, wo auch viele Einheimische zu sehen sind. Dort schmeckt es wirklich immer am Besten. Die Insel Sao Miguel ist keine Badeinsel, obwohl sie kleine schwarze Sandstrände hat, die sehr gepflegt sind. Aber die Natur der Insel ist dank der Blumen, die überall blühen, sehr bunt und es gibt noch unberührte Natur, wie die Schwefelquellen in Furnas, am Lagoa do Furnas oder das Thermalbad Terra Nostra Garden in Furnas. Wer Natur und Tiere liebt, ist auf den Azoren sehr gut aufgehoben.

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