Canyamel - Hoteltipp C'an Simoneta

Canyamel - Hoteltipp C'an Simoneta

Detailinformationen:

Das Can Simoneta ist ein altes mallorquinisches Bauernhaus, das von den Besitzern so umgebaut und restauriert wurde, dass sich neu und alt in angenehm unauffälliger Weise miteinander verbinden. Die ländliche Bausubstanz erhält durch die Handschrift des mallorquinischen Architekten Toni Esteva puristische Eleganz. Die Inneneinrichtung ist typisch: schlichte Formen, viel weiß, viel weiches Licht und Naturmaterialien. Diesem herrlichen Beispiel der Symbiose aus Alt und Neu folgen immer mehr Hotels. So gibt es inzwischen eine stattliche Anzahl Landhotels, die aus alten Klöstern und Bauernhöfen entstanden – oft tragen sie die Handschrift des auf Mallorca inzwischen zum Star-Architekten avancierten Toni Esteva. Außer dem alten Bauernhof, in dem sich heute Rezeption, Speisesaal und Zimmer befinden, gibt es noch ein altes Wohnhaus, das ca. 150 Meter vom Haupthaus entfernt direkt am Meer liegt. Unterhalb der Hotelanlage ist die zerklüftete Steilküste. Die Panoramalage ist atemberaubend. Der Blick geht auf's Meer und über die Bucht von Canyamel. Es gibt einen kleinen Pool mit schicken Teakholzliegen drumherum und schattenspendenden Olivenbäumen. Ebenfalls gibt es die Möglichkeit sich massieren zu lassen. In der Gartenanlage sind Hängematten verteilt, und jeder kann sie benutzen, in den Himmel oder die traumhafte Bucht schauen und einfach die Seele baumeln lassen. Die Zimmer sind sehr unterschiedlich! Bei den Veranstaltern ist es aus dem Katalog leider überhaupt nicht ersichtlich, welche Zimmer in welchem Trakt liegen und was sie bieten. Es gibt ein Zimmer im Rezeptionsgebäude, das auch im Katalog als "Zimmer"- etwas günstiger- und nicht als "Suite" läuft, aber eine Riesenterrasse mit wunderschönem Ausblick und Möblierung hat. Es gibt eine überdimensioniert teuere "Neptun-Suite", die nicht einmal einen Balkon hat - Finger weg! Suiten gibt es sowohl im Haupt-als auch im Nebenhaus, wobei Suite immer bedeutet, dass hier noch ein Wohnbereich im Zimmer integriert ist. Eine von uns im Haupthaus bewohnte Suite war perfekt: Entrée mit Schreibtisch, Stuhl und gemütlichem Sessel, Schlafbereich mit riesengroßem Himmelbett, gute Matratzen. Der Kleiderschrank ist in allen Zimmern zu klein. Wir haben auch im Nebenhaus geschlafen, die Suiten sind kleiner, leider nicht so schön aufgeteilt und das Bad ist etwas eng. Vorteilhaft ist allerdings hier: Es ist leiser als im Rezeptionsgebäude. TV, Minibar, Föhn, Bademantel gehören alles zur Grundausstattung der Zimmer und Suiten. Das Nebengebäude, das direkt an der Steilküste liegt und wo die Terrassen der Zimmer zum Meer hin ausgerichtet sind, ist noch intimer. Von hier aus hat der Gast auch den direkten Zugang zum Meer. Eine Wendeltreppe führt hinunter in eine kleine Kiesbucht. Angeboten werden Frühstück und Halbpension. Die Zimmeranzahl ist mit insgesamt 18 Wohneinheiten überschaubar. Hier fühlen sich vor allem Paare wohl, für Kleinkinder ist es eher ungeeignet. Die bereits erwähnte Panoramalage macht das Hotel zu einem Juwel. Erst durch den Garten, dann über das private Grundstück und innerhalb von 5 Minuten ist man im kleinen Ort Canyamel und in der dortigen feinsandigen Bucht. Hier sind Liegestühle und Sonnenschirme gebührenpflichtig. Der sehr anspruchsvolle Golfplatz Canyamel ist nur wenige Minuten entfernt. Designt von José Gancedo, der möglichst vermeidet in die Natur einzugreifen und sich bei der Planung des Platzes den landschaftlichen Gegebenheiten angepasst hat, wird dieser Platz mit seinen zahlreichen Bunkern und dem stark abfallenden Rough auch Golfern mit hohem Anspruch gerecht. Es ist ratsam, nahezu unerläßlich, ein Mietauto zu haben. Parkplätze sind ausreichend vor dem Hotel vorhanden. Canyamel ist ein verschlafener Ort. In der Hauptsaison vollkommen auf die Bedürfnisse der Touristen eingerichtet (Souvenirs, Badekleidung, Fotostore, kleiner Supermarkt und Tand), ist es in der Nebensaison ziemlich ruhig und ideal zum Entspannen, bietet allerdings keine Unterhaltungsmöglichkeiten. Leider findet man auch keinerlei nennenswerte kulinarische Highlights in Canyamel. Einzig das sehr touristische "Porxada de Canyamel" im Torre de Canyamel bietet eine Möglichkeit abends essen zu gehen: Hier gibt es typisch mallorquinisches Essen, Spanferkel vom Grill und selbstgebrautes Bier. Die „Porxada“ gehört der gleichen Besitzerfamilie, wie die Finca „Can Simoneta“. In der Finca selbst gibt es ein kleines, sehr geschmackvoll eingerichtetes Restaurant mit ca. 8 Tischen. Das Essen ist ganz hervorragend, jedoch bei à la carte leider auch recht teuer. Die Getränkeauswahl ist vorzüglich. Eine feine Auswahl der besten Single Malt Whiskys ist ebenfalls zu finden. Das Frühstück ist sensationell. Hier gibt es alles, wirklich alles, und zwar mit dem Service am Tisch. Das ist zwar für den Pauschaltouristen, der die Auswahl am Büffet kennt, etwas gewöhnungsbedürftig. Doch wenn man erst mal den Bogen raus hat und sich traut, dem Servicepersonal alle Wünsche mitzuteilen, dann wird auch alles gebracht. Von einer Variation süßer Miniteilchen angefangen, über frische, zugeschnittene Früchte, Käse, Wurst (spanische natürlich), Serranoschinken bis zum Abwinken, echter frischer Saft, verschiedene Brötchen oder Toastbrot, gebratene Blutwurst (!) und und und. Wir haben immer auf der Terrasse gefrühstückt, deshalb weiß ich nicht, ob es im Winter oder bei Regen nicht zu eng im Restaurant werden würde. Die Höhlen von Arta sind einen Besuch wert. Auch Arta selbst, mit seinem hübschen Stadtkern und den schönen Geschäften sind mehr als sehenswert. Vom Möbelgeschäft über Schnaps-und Olivenöllädchen, wo man alles kosten und direkt abfüllen lassen kann oder die Blumenhandlung mit angeschlossenem Kaffee, versprühen einen einzigartigen Charme und man fühlt sich richtig im Urlaub angekommen. Spazieren Sie auf die Burg von Arta oder machen Sie einen Ausflug ins "Café Orient" in Capdepera zum Tapas essen. Absolut empfehlenswert ist ein Abendessen im Restaurant des Hotels „Cap Vermell“. Es liegt an der Bucht in Canyamel und Sie sollten unbedingt einen Tisch reservieren. Nach einem ausgiebigen Essen, gekrönt durch einem guten Tropfen Wein, ist es auch zu Fuß nicht weit zurück in Ihr Himmelbett in der Finca „Can Simoneta“.

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