Chalkidiki – wie schön ist Nordgriechenland

Chalkidiki – wie schön ist Nordgriechenland

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Chalkidiki – wie schön ist Nordgriechenland

Kontakt: Solino Reisen
Land: Griechenland
Thema: Badevergnügen | Natur
Telefon: 0711/3652156
Datum: 30 April 2009


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Schon als Teenager war ich mit einer Jugendgruppe auf Chalkidiki zum Zelten. Viel ist da nicht hängen geblieben, aber an was ich mich erinnere, als wäre es gestern gewesen, ist dieses Wasser. Das glasklare Meerwasser und diese wunderschönen, langen Sandstrände.

Letzten Sommer waren wir wieder auf Chalkidiki und haben mit einem Mietwagen die ganze Halbinsel und noch ein bisschen mehr von Nordgriechenland erkundet. Mir persönlich gefällt der 2. Finger Sithonia am Besten. Vor Allem der südliche Teil. Hier kam mir das Wasser noch ein bisschen klarer u die Strände noch schöner vor. Vor Allem gibt es dort unten, selbst im Hochsommer relativ wenig Touristen.

Der kleine Ort Toroni z.B hat 6 km wunderschönen Strand. Viele kleine, nette Strandbars und Cafes, die Liegen und Sonnenschirme kostenfrei anbieten, wenn man nur ein Wasser trinkt. Da ein halber Liter Wasser nur 50 Cent kostet fühlt man sich gleich wohl und vor Allem nicht abgezockt. Diese Preise und der Service mit den Liegen u Schirmen veranlassen einen natürlich in den Bars und Cafes auch mal was zu Essen oder etwas anderes wie Wasser zu trinken.

Toroni ist wirklich schön. Abends erwacht dieses kleine Örtchen zum Leben und die Tavernen füllen sich doch mit Urlaubern, die man tagsüber irgendwie nicht gesehen hat. Die deutschen Urlauber treffen sich ab abends ab acht bei Sakis. Sakis war natürlich auch schon in Deutschland und betreibt in Toroni eine richtig schöne Taverne. Man sitze unter einem Dach aus Weinblättern, hört griechische Musik und bekommt hervorragende MEZE (verschiedene Vorspeisen) serviert. Bei Sakis kann man wirklich gut und günstig Essen. Vor Allem Letzteres ist auf Chalkidiki nicht unbedingt normal. Die nordgriechische Halbinsel ist nicht gerade günstig im Vergleich zu anderen Ecken Griechenlands. Umso besser, dass man weiß, dass es Sakis und seine Taverne gibt.

Ca. 2 Km von Toroni entfernt liegt das noch kleinere Örtchen Porto Koufo. Eigentlich ist das nur eine sehr große Bucht mit einem Hafen für Segelboote. Da hier aber im Sommer natürlich viele Boote ankern gibt es hier 4-5 Tavernen von denen eine besonders erwähnt werden sollte. Noch nie habe ich so hervorragenden Fisch gegessen wie hier. Die Taverne ist nicht klein und trotzdem jeden Abend restlos überfüllt. Hier muss man reservieren, sonst bekommt man nur selten einen Platz. Allerdings muss man hier pro P. 35,- - 50,- Euro einkalkulieren für Essen und trinken. Für eine Taverne nicht gerade wenig. Aber einmal im Urlaub auf Sithonia sollte das drin sein. Es ist wirklich toll. Porto Koufo hat einen kleinen Nachteil. Man darf hier abends nicht vergessen sich mit ANTIBRUMM oder AUTAN einzusprühen. Die Bucht ist sehr groß und hat einen schmalen „Eingang“ was dazu führt, dass es durch das stehende Wasser von Schnaken nur so wimmelt.

Wenn man von Toroni aus in Richtung Norden fährt kommt man schon bald nach Neos Marmaras. Hier geht es dann schon etwas touristischer zu und man findet einige größere Hotels. Auch hier gibt es sehr schön Strände und das glasklare Wasser für welches Chalkidiki bekannt ist. Von hier aus kommt man über eine ziemlich kurvereiche und steile Straße in das ca. 5 km entfernte Bergdorf Parthenonas. Ein Dorf dessen Häuser alle aus Naturstein gebaut wurden und welches seit einigen Jahren wieder in wunderschönem Glanz erstrahlt, denn die Häuser wurden nach und nach in den letzten 30 Jahren alle restauriert. Eine wunderschöne Aussicht auf das Meer und eine interessante Dorfgeschichte erwarten die Besucher. Die Fahrt dort hoch ist eigentlich ein Muss und der Ausblick, vor Allem am Nachmittag ein wirkliches Erlebnis.

Chalkidiki hat viele schöne Ecken. Ich hoffe, dass dieser kleine Bericht ein bischen Lust auf dieses schöne Fleckchen Griechenland geweckt hat. Für Fragen und mehr Infos stehen wir natürlich gerne zur Verfügung . Im persönlichen Gespräch verraten wir auch wo wir in Toroni gewohnt haben und auch dieses Jahr wieder wohnen werden.

Myriam Hnatek