Flanderns Kunststädte a la Carte

Flanderns Kunststädte a la Carte

Detailinformationen:

 
3-tägige Seminarreise „Flanderns Kunststädte a la carte“

Das Tourismusbüro Flandern-Brüssel und die Deutsche Bahn hat mich und einige andere auserwählte Reisebüromitarbeiter zu einer 3-tägigen informativen Seminarreise nach Flandern in Belgien eingeladen. Besucht haben wir dabei die faszinierenden Kunststädte Mechelen, Brügge, Antwerpen und zum Schluss Brüssel.

Neben der Besichtigung von einigen klassischen touristischen Highlights erlebten wir live vor Ort die flämische Gastfreundschaft und erfuhren auch den Grund, warum selbst die Franzosen auf die Flamen neidisch sind: die flämische Küche vereint französische Raffinesse mit burgundischer Reichhaltigkeit und ist wichtiger Bestandteil eines jeden Flandernurlaubs!

Mit der Deutschen Bahn sind wir ganz bequem von Nürnberg über Köln nach Brüssel angereist.
Die Fahrt mit dem ICE hat ca. 5 Stunden gedauert und war aufgrund der schönen Landschaften, die am Fenster vorbeizogen, sehr kurzweilig.

Nach Ankunft am Bahnhof Brüssel Zuid (Gare du midi) wurden wir mit einem sehr komfortablen kleineren Reisebus nach Mechelen gefahren. Mechelen ist die Stadt der Renaissance in Belgien und steht mehrfach auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes!
Sehr interessant und fast ein Muss ist der Besuch der bekannten Königlichen Wandteppichmanufaktur De Wit, www.dewit.be . Der Besuch hat uns einen sehr guten Einblick in die Geschichte des Handwerks und der Erstellung von handgewebten Wandteppichen gegeben. Heute noch können dort edle Wandteppiche nach Vorlage und individuellen Wünschen hergestellt werden.
Anschließend haben wir die romantische Kleinstadt per Rad und Roller kennengelernt. Diese Art von Stadtbesichtigung hat den Vorteil, dass man auch entfernter gelegene Ecken kennenlernt!
Das ersehnte Abendessen haben wir dann in der rustikal gemütlichen Brauerei/Brasserie Het Anker, www.hetanker.be eingenommen. Dort gab es dann auch eine kleine Bierprobe für uns.

Die Übernachtung erfolgte in dem einzigartigen Hotel Martin`s Patershof ****, www.martins-hotels.com, in Mechelen. Früher war es einmal eine Kirche, heute ist es ein Hotel mit original erhaltenen Kirchenfenstern in den modernen komfortablen Zimmern und einem restaurierten Altar im Frühstücksraum! Ich finde, hier ist ein sehr schöner Mix aus Alt und Neu gelungen! Und der Service ist sehr persönlich und individuell!

Nach einem sehr reichhaltigen, leckeren Frühstück fuhren wir ca. 1,5 Stunden nach Brügge, das auch als „Venedig des Nordens“ bezeichnet wird.
Wir erkundeten mit einem Stadtführer die romantische Stadt mit den vielen Grachten. Da durfte natürlich auch eine Bootsfahrt durch die zahlreichen Kanäle nicht fehlen. Mir persönlich hat diese Stadt am Besten gefallen, da man schlendernd durch viele schmale Gassen immer wieder auf neue schöne Plätze mit alten Gildehäusern trifft und es zahlreiche kleine Cafes zum Verweilen gibt.
Unser Mittagessen genossen wir in einem typisch flämischen Restaurant, das durch seine liebevolle Innenrichtung und seine exzellente flämische Küche besticht.(www.devlaamsepot.be).

Sehr gut gesättigt fuhren wir dann in das ca. 1 Std. Fahrtzeit entfernte Antwerpen, die pulsierende Metropole zwischen Tradition und Moderne. Erwähnenswert ist, dass es in Antwerpen noch einige jüdische Viertel gibt, in denen heute noch die jüdischen Traditionen gelebt und gepflegt werden.
Bekannt ist Antwerpen außerdem für den Verkauf und Verarbeitung von Diamanten.
Auch gibt es sehr schöne „Shopping“ Möglichkeiten, v.a. was Design Kleidung angeht.
In kleinen Gruppen aufgeteilt erkundeten wir dann in Form einer Stadtralley die wunderschöne Stadt und das beeindruckende neue Museum MAS im Hafenviertel. Das Museum ist in einem modernen Turm mit viel Glas und Design Elementen untergebracht. Ein Tipp: fahren Sie mit der Rolltreppe (kostenfrei!) bis ganz nach oben und genießen Sie dann den einzigartigen Rundum Blick über die Stadt und den Hafen!
Anschließend genossen wir unsere freie Zeit zum Bummel durch Antwerpens Fußgängerzone, wo ein Besuch in einem der zahlreichen Chocolatier Läden natürlich nicht fehlen durfte. Schließlich ist Belgien ja bekannt für seine leckere Schokolade!
Unser Abendessen nahmen wir im eleganten Restaurant Grand Cafe Horta, www.grandcafehorta.be, ein. Das 3-Gänge-Menü mit belgischen Spezialitäten war ausgezeichnet.

Übernachtet haben wir im trendigen Hotel Leopold ****, www.leopoldhotelantwerpen.be.
Das Hotel ist zentral gelegen, so dass man zu Fuß schnell die Innenstadt und die wichtigen Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das prachtvolle Rathaus, erreichen kann.

Am letzten Tag unserer Reise wartete noch mein persönliches Highlight unseres Programms:
ein Schokoladenworkshop in der Chocolaterie Zaabär in Brüssel!
Vormittags durften wir in mehreren Gruppen unsere eigenen Pralinen und Trüffel kreieren, was uns allen sehr viel Spaß gemacht hat. Und das Beste war, dass wir unsere Kreationen mit nach Hause nehmen durften!
Danach haben wir einen ausgedehnten Stadt Spaziergang durch Brüssel, der Weltstadt im Herzen Europas, unternommen und dabei u.a. das Antiquitäten und Chocolatier Viertel besucht. Das Wahrzeichen von Brüssel, das Atomium, haben wir von der Ferne bewundert. Ein weiteres Wahrzeichen Brüssels ist der Brunnen mit dem „Männekin Pis“. Das kleine steinerne Männlein hat sogar eine eigene Kleidersammlung und wird zu besonderen Anlässen herausgeputzt.
Nach einem Foto Stopp auf dem Grand Place im Herzen der Stadt, nahmen wir unser Mittagessen, in dem winzigen, typisch belgischen Bierrestaurant Restobieres, www.restobieres.be, ein.
Es handelt sich dabei noch um einen echten Geheimtipp und war mein persönliches kulinarisches Highlight in Brüssel.
Nachmittags ging es dann zu Fuß zurück zum Bahnhof, um unser Gepäck aus den Schließfächern zu holen und dann die Rückreise mit der Deutschen Bahn nach Hause anzutreten.

Mein Fazit ist, dass Belgien, v.a. Flandern, auf jeden Fall eine Reise wert ist, zumal die schönen Städte nicht weit auseinanderliegen und auch die Nordseeküste mit ihren herrlichen Nordsee Bädern, wie Oostende, nicht weit davon entfernt liegt!

Verfasserin: Kerstin Schüler

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