Indian Summer in Ost-Kanada
Indian Summer in Ost-Kanada
Land: Kanada
Thema: Gruppen | Kleingruppenreise | Kulur und Natur Rundreise | Natur, Land und Leute
Telefon: 07144/20041
Datum: 26 November 2010
Indian Summer in Kanada
Eine begleitete Gruppen-Reise durch die Provinzen Ontario und Quebec
Wohl kaum eine Jahreszeit ist so berühmt für das dazugehörige Reiseziel: der Herbst im Osten des nordamerikanischen Kontinents ist vor allem ein farbenprächtiges Naturschauspiel! Dazu die Metropolen Toronto, Ottawa, Montreal und Quebec City. Beeindruckend auch die imposanten Niagarafälle und der St.Lorenz-Strom!
Nach einem angenehmen Flug mit Air Canada erfolgte die Landung am Nachmittag in Toronto. Nach kurzer Transferfahrt erreichten wir das Hotel Holiday Inn Express in der Innenstadt von Toronto, ein typisches Mittelklassehotel in zentraler Lage. Ein erster Spaziergang führte nach dem Check-In vorbei am St.Lawrence-Market zu einer modernen Einkaufspassage mit integrierter, historische Häuserfassade. Danach folgte der Besuch in einem gemütlichen Pub. Viele Teilnehmer der kleinen Gruppe ließen sich die „kleinen“ kanadischen Snacks sowie ein frisches Bier vom Faß schmecken! Danach zu Fuß zurück zum Hotel.
Tags drauf begann die Rundreise im Kleinbus. Zunächst Fahrt Richtung Norden nach Barrie und nach einem Stop zum Einkaufen weiter an die Georgian Bay nach Wasaga Beach, dem längsten Sandstrand an einem Süßwassersee auf der Welt – über 11km lang! Nach einem kurzen Strandspaziergang weiter nach Midland, hier machten wir das Mittagspicknick am Hafen. Danach folgte der Besuch des Freilichtmuseums „St.Mary-among-the-Hurons“ – ein beeindruckender Nachbau der ersten Missionsstation der Jesuiten-Mönche im heutigen Ontario. Unter sachkundiger Führung wurde die Geschichte sehr deutlich! Danach sahen wir die ersten Zeichen des Indian Summer: bunte Bäume rechts und links der Strasse auf der Fahrt in die Muskoka-Region zum Tagesziel Huntsville!
Ein sehr üppiges Frühstück erwartete uns im Family-Restaurant in Huntsville – typisch kanadisch gab’s Eier mit Speck und Bratkartoffeln! Die Stärkung war gut, denn der heutige Tag stand ganz im Zeichen des Algonquin Provinz-Parks. Der größte Park Ontarios bietet natürlich viel Natur und ist auch für Kanufahrer ein wichtiges Ziel! Leider meinte es das Wetter heute nicht so gut, aber die tollen Farben entschädigten für den „flüssigen Sonnenschein“. Eine kleine, aber steile Wanderung führte uns zu einem herrlichen Aussichtspunkt und von dort ober bot sich ein grandioses Bild! Im Besucherzentrum ist vor allem die Ausstellung über die Tierwelt eine Attraktion. Am östlichen Ende des Parks liegt das auch als Freilichtmuseum errichtete „Logging-Museum“. Die harte Arbeit der ersten Holzfäller steht hier im Vordergrund! Mit einer kurzen Kaffeepause bei „Tim Hortons“ ging die Reise dann weiter nach Ottawa. Unser Hotel lag direkt im Zentrum an der Rideau-Street.
Nach dem Frühstück unternahmen wir einen geführten Spaziergang zum Parlaments-Hügel. Dabei sahen wir auch den berühmten Rideau-Kanal. Vor dem Parlament wurde gerade für eine Veranstaltung aufgebaut – heute sollte dort an die im Dienst verletzten Polizisten gedacht werden, so dass für kanadische Verhältnisse viel Polizei zu sehen war. Dabei hatten wir das Glück, das auch ein „richtiger“ Mountie dabei war, der natürlich als Fotomotiv sehr begehrt war! Nach dem Spaziergang wurde die Besichtigung von Ottawa mit dem Bus fortgesetzt: Diplomaten- und Regierungsviertel, Byward-Markt, Rideau-Kanal u.v.a.m. Danach fuhren wir über den Ottawa-River in die Provinz Quebec nach Gatineau, der Ottawa gegenüberliegende Stadt. Hier am „Museum of Civilisation“ hat man den schönsten Blick auf die Parlamentsgebäude, dem Beginn des Rideau-Kanals und den Ottawa-River! Nachmittags erfolgte dann die Weiterfahrt nach Montreal. Das imposante, außerhalb des Zentrums gelegene St.Josephs-Oratorium, ist eine beeindruckende Basilika. Die größte Kirche Kanadas ist vor allem für die 97m hohe Kuppel berühmt! Dem typisch-nordamerikanischen Hotelfrühstück folgte die geführte Stadtrundfahrt in Montreal: Kathedrale Notre Dame, Altstadt mit Place Cartier, die Formel 1 – Rennstrecke und das Gelände der Weltausstellung, das Olympiastadion und die „unterirdische Stadt“ waren einige der Höhepunkte der Besichtigung. Nach einem Bummel durch die St.Catherine-Straße ging es über die Autobahn am Nordufer des St.Lorenz-Stroms entlang Richtung Quebec. Vor den Toren der Stadt im Indianer-Reservat erwartete uns eine Überraschung: nach dem geführten Besuch des historischen Indianer-Dorfes und einer traditionellen Tanzvorführung gab es dort ein typisches Abendessen – sehr lecker! Nach kurzer Fahrt erreichten wir dann das ebenfalls im Reservat gelegene 4-Sterne-Hotel – ein ganz tolles Hotel mit besonderer Atmosphäre und sehr schönen Zimmern! Wir durften für 2 Nächte einchecken!
Die wohl französischste Stadt Nordamerikas erwarte uns heute zur Besichtigung: Der geführte Stadtrundgang führte von der Oberstadt mit dem markanten Chateau Frontenac und der Laval-Universität hinunter in den unteren Teil der Altstadt mit den vielen romantischen Gassen und historischen Bürgerhäusern. Die anschließende Freizeit nutzten viele Teilnehmer zu einem ausgiebigen Bummel, der Aufstieg zur Oberstadt konnte ja bequem mit dem Schrägaufzug gemacht werden – für 2 Can$! Am Abend erwartet uns dann im Hotel ein ausgezeichnetes Menü!
Der östlichste Punkt der Reise stand am nächsten Tag auf dem Programm: Sainte-Anne-des-Beaupré. Eigentlich kein besonderer Ort, wenn da nicht diese großartige Wallfahrtskirche stehen würde! Die Kirche geht auf das 17.Jh. zurück, als dort die erste Kapelle errichtet wurde. Heute ist es eine Basilika auf 2 Etagen! Danach folgt ein kurzer Fotostop am Wasserfall von Montmorency, bevor die Reise in westlicher Richtung weiter ging. Tagesziel waren heute die Laurentian Mountains, dort erwartete man uns in einem Resort-Hotel. Hier bezogen wir die Zimmer wieder für 2 Nächte. Das Abendessen im Restaurant der Hotelanlage war ausgezeichnet!
Ein Tag ohne Busfahrt! Trotz Regens unternahm die Gruppe eine geführte Wanderung zu einem Aussichtspunkt. Nach etwa 45 Minuten steilen Aufstiegs wurden wir mit einer herrlichen Aussicht über den See und die Hotelanlage belohnt! Für den Rückweg entschieden wir uns dann für den bequemen Weg und erreichten dann bald wieder das Hotel. Zum Abendessen wurden wir wieder im Restaurant erwartet – es schmeckte wieder sehr gut!
Nach dem Ruhetag ging die Reise heute weiter in westlicher Richtung. Zunächst vorbei an Montreal und zur Provinzgrenze von Ontario. Bei Cornwall verließen wir den Highway und folgten dem St.Lorenz-Strom. Nach der Picknick-Mittagspause stand das große Freilichtmuseum „Upper Canada Village“ auf dem Programm: unter kundiger Führung des Reiseleiters tauchten wir in die Geschichte des frühen Ontario – damals „Upper Canada“ genannt – ein. Anschließend Fahrt zum Hotel in Brockville.
Bei strahlendem Sonnenschein durften wir am Morgen die Welt der 1000 Inseln genießen. Die 1-stündige Schifffahrt führte dabei vorbei am berühmten „Zavikon Island“ in amerikanische Gewässer (Zum Glück ohne Passkontrolle!) bis zum einzigartigen Boldt-Castle, das auf einer Insel erbaut wurde. Über Gananoque ging es dann weiter nach Kingston und dann Richtung Toronto. Unterwegs folgte noch eine Kaffeepause am „Bug Apple“ – eine beeindruckenden Apfelkuchen-Bäckerei! Vor dem Hotel-Check-In wurde in Toronto noch der historische St.Lawrence-Markt besichtigt. Diese tolle Markthalle mit einem riesigen Angebot von Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse ist immer einen Besuch wert!
Heute stand die geführte Besichtigung von Toronto auf dem Programm: bei der Rundfahrt mit dem Bus sahen wir den Finanzdistrikt, das alte und neue Rathaus, Parlament von Ontario, Yongue-Street, das noble Yorkville-Stadtviertel, die große Sporthalle „Rogers Center“ – ehemals Skydome genannt und natürlich das Wahrzeichen der Stadt, den CN-Tower. Dieser wurde natürlich auch besucht und von der Aussichtsplattform in rund 345m Höhe hatten wir einen tollen Blick über die Stadt, den Ontariosee und die Toronto-Inseln. Der Nachmittag stand dann zum Bummeln zur freien Verfügung. Nach dem Frühstück Abfahrt Richtung Westen, vorbei an der Stahlstadt Hamilton zum Welland-Kanal. Am Info-Zentrum kurze Pause – leider war kein Schiff in der Schleuse zu sehen! Dann weiter zu den Niagarafällen. Nach einer kurzen Rundfahrt wartete bereits die „Maid oft he Mist“ zur Bootsfahrt an die Fälle auf uns! Mit einem blauen Regenumhang versehen fuhr das Boot praktisch in den 52m hohen und 600m langen Wasserfall hinein! Danach Spaziergang entlang des Niagara-Flusses. Anschließend Fahrt zum Hotel und Zimmerbezug. Am späten Nachmittag ging es dann mit dem Bus zum Skylon-Tower. Dort wartete das kalt-warme-Buffet auf uns und wir ließen uns das Abschiedsessen mit Blick auf die Niagara-Fälle schmecken! Tolles Essen und Tolle Aussicht! Anschließend noch einmal zu Fuß zu den Fällen, diese werden abends beleuchtet und sind – je nach Geschmack – vielleicht am Abend sogar schöner wie tagsüber! Zum Abschluss des Tages trafen sich einige Teilnehmer noch in einem Pub zu einem letzten Drink.... Entlang des Niagara-Rivers fuhren wir nach Niagara-on-the-Lake. Unterwegs Fotostops an der Blumenuhr und am sog. „Whirlpool“. Das romantische Städtchen Niagara-on-the-Lake ist ein Kleinod mit zahlreichen alten und liebevoll restaurierten Gebäuden! Bevor die Rückfahrt zum Flughafen begann wurde aber noch eine Weinkellerei besucht und man konnte sich hier noch von der wirklich guten Qualität der kanadischen Weine überzeugen. Gegen 15 Uhr waren wir dann wieder am Flughafen von Toronto zum Check-In für den Rückflug nach Deutschland.
Unsere Highlights bei dieser Reise waren: - Kleine Gruppe - Algonquin-Park - Das „Indianer-Hotel“ bei Quebec City - Ein Ruhetag in der kanadischen Wildnis bei tollem Hotelkomfort - Abendessen auf dem Skylon-Tower
Die Reise fand statt vom 23.September bis 6.Oktober 2010.


