Klosteraufenthalt in buddhistischem Kloster

Klosteraufenthalt in buddhistischem Kloster

Klosteraufenthalt in buddhistischem Kloster Klosteraufenthalt in buddhistischem Kloster Klosteraufenthalt in buddhistischem Kloster

Klosteraufenthalt in buddhistischem Kloster

Kontakt: IT-Reisebüro Neuenburg GmbH
Land: Thailand
Thema: Bewußtseinserweiterung
Telefon: 07631/799026
Datum: 17 Oktober 2009

Klosteraufenthalt in buddhistischem Kloster

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Klosteraufenthalt im buddhistischem Kloster. Wer sich wünscht, einmal buddhistisches Klosterleben zu erfahren, um meditieren zu üben, zur Ruhe zu kommen und die buddhistische Tradition und Religion aktiv mit thailändischen Nonnen und Mönchen kennen zu lernen, der wird begeistert sein von dem Kloster („Tham Yai Phrik Vipassana Monastery“) auf der kleinen Insel Si Chang, südöstlich Bangkoks.
Zu erreichen ist das Kloster zwar relativ unkompliziert: Von dem Ostbusbahnhof Bangkoks nach Sri Racha, dann mit einer Mini-Fähre zur Insel , und von dort in wenigen Minuten mit einem Tuk-Tuk zur Monastery. Allerdings braucht man etwas Geduld, da die friedliche Insel von Touristenströmen weitgehend unberührt ist und die Fähre am Pier ohne exakten Zeitplan (etwa stündlich) ablegt.
Man sollte sich am Besten telefonisch anmelden, dann wird man am Ankunftstag von einer englischsprechenden Nonne empfangen, eingekleidet und gleich in der wunderschön auf einem Berg gelegenen Klosteranlage herumgeführt und in die Lehre Buddhas eingewiesen.
Das Gelände ist relativ groß, verströmt eine unglaublich friedliche Atmosphäre und schließt verschiedenste Gebäude mit ein: viele Meditationsräume, die an verschiedene Höhlen angeschlossen sind, eine große Halle, in welcher gegessen wird, die Schlafräume der Nonnen, die der Mönche und die der Freiwilligen, eine große Pagode, die Stupa, der Küchenbereich, der Gemüsegarten, die Ordinationshalle und viele kleine überdachte Plätze, von denen man einen wunderschönen Blick auf den Rest der Insel und das Meer genießen kann.
 
Als Besucher bekommt man ein eigenes helles Zimmer zugewiesen, das bis auf eine Lampe und einen Ventilator völlig leer ist, denn geschlafen wird auf einer einfachen Bastmatte, etwas, an was man sich aber schnell gewöhnt. Insgesamt leben zwölf Nonnen und elf Mönche in dem Kloster, arbeiten und meditieren den ganzen Tag nach einem Zeitplan. Ein typischer Tag ist dicht bepackt und beginnt morgens um 4.00 Uhr mit dem Morgensprechgesang und Meditation. Danach geht man den Nonnen bei Putzarbeiten und dem Kochen zur Hand, damit anschließend gemeinsam mit den Mönchen um 7.30 Uhr, nach einer kurzen Zeremonie, gegessen werden kann. Die Mönche und Nonnen nehmen nur diese eine Mahlzeit am frühen Morgen zu sich. Außerdem sind sie Selbstversorger, daher ist eine großzügige Spende am Abreisetag angemessen! Den Freiwilligen wird erlaubt, sich etwas Essen für ein späteres Mahl mitzunehmen. Nach einiger Zeit für individuelle Meditation, Ausruhen oder Ähnliches wird anschließend wieder gemeinsam mit den Nonnen geputzt und dann im eigenen Gemüsegarten gearbeitet. Nach einer Pause geht es dann weiter mit den Abendgesängen und weiteren Meditationen, bis der Tag etwa gegen 22.00 Uhr endet.
 
Das Besondere bei diesem Aufenthalt ist, dass die Freiwilligen exakt den gleichen Tagesablauf wie die in dem Kloster lebenden Nonnen und Mönche erleben. Es ist eine unglaubliche Erfahrung und Chance so aktiv teilnehmen zu dürfen und eingebunden zu sein. Man darf aber die körperliche Anstrengung des „Programmes“ nicht unterschätzen: Der lange Tagesablauf, die körperliche und psychische Anstrengung der harten Arbeit und Meditation, die ungewohnte Essenszeit und das Schlafen auf Bastmatten ist recht anstrengend, außerdem sollte man gut Englisch sprechen, um die Einweisungen der Nonnen zu verstehen und damit rechnen, eventuell der einzige ausländische Freiwillige zu sein.
 
Gleichzeitig wirkt aber die durch Meditationsübung trainierte Konzentration seltsam energetisierend und kräftigend, und man gewöhnt sich wirklich überraschend schnell an den neuen Tagesrhythmus. Die vier Tage in diesem Kloster gehören zu den spannendsten und interessantesten Zeiten meiner dreimonatigen Asienreise. Es ist wirklich atemberaubend, den Tagesanbruch in Meditation zu erleben, inmitten der Nonnen und Mönche zu sitzen und dem Morgengesang und der erwachenden Welt zu lauschen. Die Freundlichkeit und die Geduld der Nonnen, mit der aufgenommen und „unterrichtet“ wird und das einzigartige Gefühl die heiligsten Traditionen mitzuerleben und mittendrin eine andere Kultur und Religion an sich selbst kennen zu lernen, sind einfach unvergessliche Erfahrungen!