Kuba Rundreise Tabak Tal de Vinales

Kuba Rundreise Tabak Tal de Vinales

Detailinformationen:

Die Pinienwälder bei Pinar del Rio wurden im Laufe der Zeit abgeholzt, zugunsten von Tabakfeldern.
Die erste Tabakfabrik in Pinar del Rio wurde 1760 gegründet. Bei einem Besuch der Zigarrenfabrik können Sie dann auch Zigarren kaufen. Ein anderes schönes Souvenir ist der Likör aus „Guayabita“ einer der Hagebutte ähnlichen Frucht.
Edler Qualm:
Dieser Tabak der kubanischen Zigarre. Bei Che Guevara, Fidel Castro steckte sie ebenso zwischen den Zähnen wie bei Winston Churchill - die dicke Havanna. Cigars-No Sports war wohl das bekannteste Motto des
britischen Premiers und Genießers.
Für Churchill gab es nur die Romeo y Julietta, für Castro musste es dann doch die Cohiba sein. Nicht einmal Che hatte, trotz eines Astmaleidens, sich den dicken Qualm verbieten lassen. Auch er genoss„puro Havanna“.
Im 18. Jh. begann man in Havanna, Zigarren in Fabriken herzustellen.
Die Kostbarkeit aus braunem samtigen Blattwerk war im 19. Jh. dann Symbol des Geldes und des Geistes geworden. Die braunen Stangen gingen hinüber nach Europa.
In dem Gebiet bei Pinar del Rio herrschen klimatisch ideale Bedingungen für den Tabakanbau, hier wird der weltbeste und teuerste Tabak angebaut.
Mehr über die Verarbeitung und Herstellung der Zigarren erfahren Sie dann vor Ort z.B. in der Zigarrenfabrik Partagas in Havanna.
Vinales:
Die Provinz Pinar del Rio bietet keine umwerfenden historischen oder kulturellen Sehenswürdigkeiten, die gleichnamige Stadt wird sogar das Aschenputtel Kubas genannt.
Eine optische Glanzleistung der Natur sind die „mogotes“, die grün bewachsenen Kalksteinkegel im Vinales Tal, die Hügel sind etwa 400 m hoch und ca. 140 Mio. Jahre alt und heißen im Volksmund „Elefantenrücken“.
Landschaftlich besticht die Gegend durch ihre einzigartige Schönheit. Kein Landstrich zählt so viele Palmen, die Königspalme etwa, oder der „barrigona“ die „schwangere“ Palme, die nur hier wächst. Kupferrot leuchtet die fruchtbare Erde. Ausgedehnte dichte Pinienwälder und grüne Berge wechseln sich mit Plantagen ab.
El Nicho und Trinidad:
In der viertältesten Kolonialstadt Kubas, in der rund 40.000 Menschen leben, haben Zuckerbarone, Sklaven und Piraten ihre Spuren hinterlassen. Beim Bummel über das Kopfsteinpflaster fühlt man sich in die frühe Kolonialzeit zurückversetzt, als Sklavenhändler ihre „Ware“ in Ketten durch die Straßen trieben. Mit dem Zuckerboom erlebte Trinidad sein goldenes Zeitalter.
1988 erklärte die UNESCO Trinidad zu einem der schützenwerten Kulturdenkmäler der Welt.
Makellos strahlen die Häuser im Historischen Zentrum an der Plaza Mayor, die fast alle in Museen umgewandelt worden sind.
Den Abschluß an der Plaza Mayor bildet das Museo Alejandro de Humboldt. Obwohl der wissenschaftliche Globetrotter Alexander von Humboldt 1801 nur zwei Tage in der Stadt weilte, widmeten ihm die Trinidarios diese naturkundliche Sammlung.
Der Sturm auf die Moncada Kaserne unter Castro scheitert.
Nach zwei Jahren Haft wird er ins Exil nach Mexico geschickt.
Die Einschusslöcher an der verputzten Fassade machen einen sehr gepflegten Eindruck. Der übrige Teil wird heute als Grundschule genutzt.
Die Invasion:
Es war im Januar 1961, zwei Jahre nach dem Sieg Castros, brach der amerikanische Präsident Eisenhower die diplomatischen Beziehungen zu Kuba ab. Kennedy führte den harten Kurs der USA gegen Kuba weiter.
Am 15. April 1961 wurde Havanna von Flugzeugen der amerikanischen Luftwaffe bombardiert. Aber Castro war informiert und hatte das Land in Bereitschaft versetzt. Zwei Tage später landete in der Schweinebucht eine von der CIA ausgebildete Invasionstruppe von rund 1400 Exilkubanern, Ihr Ziel war der Sturz Castros.
Die schlecht eingefädelte Operation gegen ein paar schlecht ausgerüstete Bauern geriet innerhalb von 72 Std. zum Fehlschlag.
Man war davon ausgegangen dass die Kubaner mit fliegenden Fahnen überlaufen würden. Doch in diesem Punkt hatte man sich gewaltig geirrt. Die meisten Insulaner standen zur Revolution.
So trieb also Kennedy die Kubaner direkt in die Arme der Sowjetunion. Im Gegenzug zur russischen Hilfe musste Castro, Chrustschow die Insel vor Amerikas Haustür als Militärbasis zur Verfügung stellen.
Der Höhepunkt des Konfliktes kam mit der Kuba Krise. Am 22. Oktober 1962 teilte Kennedy der amerikanischen Öffentlichkeit mit, dass US-Aufkärer auf Kuba eine Basis für sowjetische Mittelstreckenraketen entdeckt hätten.
Beide Staaten rasselten nun lautstark mit den Säbeln und ein dritter Weltkrieg rückte in greifbare Nähe.
Aber die Auseinandersetzung konnte friedlich mit dem Abzug der sowjetischen Raketen zu Ende gebracht werden.
Fidel Castro Ruz, er ist längst eine Legende geworden, wurde am 13.8. 1926 geboren.
Als Jurastudent und Anwalt mischte er kräftig beim Widerstand gegen Batista mit. Trotz aller Kritik rechnen ihm die Kubaner hoch an, dass er der erste war, der für soziale Gerechtigkeit sorgte.
Die Revolution, die Kuba grundlegend veränderte:

1952: Als Batista nicht wieder zum Präsidenten gewählt wird, reißt er die Macht gewaltsam an sich.
1953: Der Sturm auf die Moncada Kaserne unter Castro scheitert. Nach zwei Jahren Haft wird er ins Exil nach Mexico geschickt.
1956: Castro und Che Guevara kehren mit der Jacht „Granma“ zurück und beginnen den Guerillakrieg.
1958/1959 in der Silvesternacht wandelte sich die Welt in Kuba radikal. Die Truppen von Castro und Che Guevara waren in Anmarsch auf Havanna. Batista machte sich aus dem Staub. Die Kubaner feierten die Revolution. Sofort begannen die beiden Chefideologen mit dem Aufbau des Sozialismus.
1959-1965: Konterrevolutionäre erhalten die Ausreiseerlaubnis; rund eine halbe Million reicher Kubaner verlässt das Land, meistens ins benachbarte Florida.
Ernesto „Che“ Guevara hat als schönster Revolutionär auf Postern in der ganzen Welt Karriere gemacht.
An der Seite Castros kämpfte der Arzt aus Argentinien in der Sierra Maestra. Später wurde er Industrieminister und Bankchef. Er war der eigentliche Chefideologe, der mit Macht den sozialistischen Aufbau und den Bewusstseinswandel vorantrieb. 1965 kam es zum Bruch mit Castro. Che verließ Kuba. Im Guerillakrieg in Bolivien wurde er 1967 erschossen.
Mehr Spannendes aus der Revolution:
Es war im Januar 1961, zwei Jahre nach dem Sieg Castros, brach der amerikanische Präsident Eisenhower die diplomatischen Beziehungen zu Kuba ab. Kennedy führte den harten Kurs der USA gegen Kuba weiter.
Am 15. April 1961 wurde Havanna von Flugzeugen der amerikanischen Luftwaffe bombardiert. Aber Castro war informiert und hatte das Land in Bereitschaft versetzt. Zwei Tage später landete in der Schweinebucht eine von der CIA ausgebildete Invasionstruppe von rund 1400 Exilkubanern, Ihr Ziel war der Sturz Castros.
Die schlecht eingefädelte Operation gegen ein paar schlecht ausgerüstete Bauern geriet innerhalb von 72 Std. zum Fehlschlag.
Man war davon ausgegangen dass die Kubaner mit fliegenden Fahnen überlaufen würden. Doch in diesem Punkt hatte man sich gewaltig geirrt. Die meisten Insulaner standen zur Revolution.

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