New Orleans und die Südstaaten -Rundreise

New Orleans und die Südstaaten -Rundreise

Detailinformationen:

 
New Orleans und Südstaaten Tour
 
Stationen der Tour:
New Orleans, Biloxi (Mississippi), Baton Rouge, Lafayette, New Iberia, Avery Island, Breaux Bridge, Vermillionville, Henderson, White Castle, New Orleans

 Louisiana und Mississippi versprühen genau den Südstaatencharme, den wir alle aus Fackeln im Sturm und Vom Winde verweht kennen. Irgendwie kam es mir während der Tour vor als wäre ich zeitweise nicht in Amerika, oder, aus welchem Grund auch immer, haben die Amerikaner diese Staaten vergessen. Da ich persönlich schon sehr oft in den Staaten unterwegs war habe ich gute Vergleiche dafür und muß gestehen, dass ich mich in den Südstaaten riesig getäuscht habe, da ich sie immer als „unterentwickelt“ angesehen hatte, das absolute Gegenteil ist der Fall und eigentlich befindet man sich nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika, nein es ist ein eigenes Land, ein Land, das sich überaus lohnt besucht zu werden, dieser Charme ist einfach unbeschreiblich!
Ich habe noch nie so viele außergewöhnlich schöne Villen gesehen, wie im Garden District in New Orleans. Beeindruckend sind auch die Plantagenhäuser, die uns alle an Scarlet O`Haras Tara erinnert haben. Hiltraud, unsere Reiseleiterin, hat uns viele interessante Geschichten über die Kultur und Lebensart der Einheimischen erzählt, so dass wir einen guten Einblick in die Sklavengeschichte sowie über die französische Kolonialzeit erhielten. Wir sind mit Cajun Food, das hauptsächlich aus Fisch besteht, verwöhnt worden und hatten auch die Gelegenheit Alligatorenfleisch zu probieren.

Besonders interessant ist die Region um Mississippi und Louisiana vier Jahre nach dem Hurricane Kathrina und wie unterschiedlich beide Staaten von der ehemaligen Regierung der USA behandelt wurden. Louisiana und insbesondere New Orleans sind glücklich, dass sich Prominente wie Brad Pitt für den Aufbau dieser Stadt mit so viel Herz  und Nachhaltigkeit engagieren. Zig -Millionen Dollar Spenden wurden gesammelt . Die Ressourcen Louisianas werden genutzt, um die Häuser aufzubauen, die durch den Dammbruch zerstört und weggespült wurden. Heute ist nicht mehr sehr viel von der Katastrophe erkennbar aber es gibt noch jede Menge zu tun, vor allem in den außen gelegenen  Wohngebieten.
Das bekannte French Quarter in New Orleans stand kaum unter Wasser, betroffen waren hauptsächlich die Randbezirke.

Die Einheimischen freuen sich über jeden Gast, der diese zwei Südstaaten besucht. Sie möchten auf Kathrina aufmerksam machen und an die Ausmaße erinnern, aber jedem auch zeigen, dass sich eine Reise lohnt und Louisiana und Mississippi mehr zu bieten hat.

Meine Empfehlung: New Orleans ist auf jeden Fall eine Reise wert und super geeignet für Europäer. Jazz und Blues an jeder Ecke, vor allem in der Bourbon Street. Hier wird die ganze Nacht gefeiert, getanzt und getrunken…;-) ein Flair durchzieht diese Stadt und am Wochenende beginnt das Treiben schon am Morgen, unbeschreiblich!!!!

Eine Mietwagenrundreise sollte in New Orleans beginnen oder enden, da parken in der Stadt sehr begrenzt und teuer ist. Zwischen Mississippi und Louisiana gibt es auch keine Mautgebühren, so dass sich die 2 Staaten perfekt kombinieren lassen.
Wer sich ein bisschen Las Vegas an der Ostküste wünscht, ist im Hotel Beau Rivage in Biloxi genau richtig, da gibt es in der Nachbarschaft auch noch weitere Casino’s etwa ein kleines Las Vegas des Südens.

Mein Geheimtipp: Mulate´s Restaurant in Breaux Bridge wegen ihrer authentischen Cajun Küche und aufgrund allabendlicher Live Cajun-Musik.
Das Restaurant ist als Bastion der Cajun-Musik bekannt, der traditionellen Musik der aus Frankreich über Kanada im Sumpfland-Exil angekommenen Auswanderer. Das Publikum ist extrem gemischt und jeder tanzt mit jedem. Falls kein Tanzpartner zur Hand, springen auch die Bedienungen und Mädchen der Band-Mitglieder gerne ein, wenn die Gruppe zum Two Step oder Walzer aufspielt, ein Spaß für jeden.
Für Fragen und Anregungen stehe ich jederzeit sehr gerne zur Verfügung, solch eine Reise wird sicher unvergesslich bleiben!
Eurer Gerhard Habermehl

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