Skireise USA

Skireise USA

Detailinformationen:

Die Reise begann nicht so glücklich, auf dem Hinflug hatten wir fast eine Stunde Verspätung und dadurch erreichten wir in Chicago den Weiterflug nach Denver nicht mehr, auch die nächste Maschine war schon voll, so dass die Hälfte der Gruppe in Chicago eine Zwischenübernachtung einlegen mußte und die andere Hälfte weiterflog. Diese Gruppe kam spät abends gegen 23:00h in Aspen an und wurde von unserem Daniel Mayer erwartet der den ganzen Gepäcktransport vom Flughafen Aspen in unsere Lodge organisierte. Daniel absolvierte ein halbes Jahr Auslandspraktikum in einem Skishop und dies war ein Grund ihn zu besuchen und eine Woche zusammen in Aspen skizufahren. Immerhin waren wir fast alle aus dem Fussballverein TUS Oppenau und Daniel war unser langjähriger Superstürmer!Unsere Lodge lag absolut zentral, ich kannte Aspen schon von meinen vorherigen 4 Reisen dorthin und es hatte sich im Stadtbild nicht viel verändert. Wichtig ist eine zentrale Unterkunft die in gehweite zum Busbahnhof liegt, um unproblematisch und einfach die anderen Skigebiete von Aspen zu erreichen: Buttermilk, Aspen Highlands und Snowmass.Am ersten Tag mittags waren wir wieder alle vereint und wir fuhren am Aspen Mountain dem Hausberg Aspens. Fast alle waren das erste Mal in den USA zum Skifahren und alle waren beeindruckt! Super gepflegte tolle Pisten, wir hatten guten Schnee und es gab unzählige Tiefschneerevieren abzufahren.So fuhren wir von Tag zu Tag die verschiedenen Berge ab, nach Snowmass mußten wir zweimal, es ist einfach zu groß um an einem Tag die Pisten "abzugrasen". Viele von uns versuchten sich an der Double Black Diamond Abfahrt "Gully". Eine besondere Herausforderung, durch einen Kanal mit meterhohen Buckeln hört die Piste an einer Sandsteinwand auf, man muß einen Sprung wagen und landet ca. zwei Meter tiefer im Schnee wo es dann weiter durch einen Wald zu Sesselbahn geht.An einem Tag hatten wir recht schlechtes Wetter, es schneite von morgens bis abends -aber anders als in Europa in den Alpen hat man durch die Bewaldung bis hoch auf dreitausend Meter einen Kontrast und die Sichtverhältnisse sind erstaunlich gut. An diesem Tag wohl der Höhepunkt für unsere Cracks: die Backbowls der Aspen Highlands:Man fährt mit dem Sessel bis ganz oben, danach kann man sich Schnüre leihen und bindet die Skier auf den Rücken. Dann geht es den Rest zu Fuß bis zum Gipfel. Von dort gibt es 4 verschiedene "Kanonenabfahrten" in einen Art Krater hinunter, natürlich Double Black!! Einige von uns meisterten diese Abfahrten mehrmals am Tag!Natürlich mußten am letzten Tag noch eine Motorschlittenfahrt gemacht werden: Diese war ein Höhepunkt!! Ich mietete die Schlitten bei einem ortansässigen Unternehmen, der Unterschied war das dieser in den Nationalpark mit uns fuhr! Nach der Einweisung ging es steil bergauf und jeder konnte sich mit dem Gerät vertraut machen. Super war der Neuschnee der über Nacht mindestens 1m war und wir hatten sehr gutes Wetter, ein Traum! Unser Führer steuerte mit uns durch die Wälder und machte immer wieder tolle Abstecher mit einigen Kabinettstückchen. Ca. 20 Minuten hatten wir ein freies unberührtes Feld zum Gas geben, bevor es durch tiefverschneite Wälder mit Führer wieder zurückging.Am letzten Abend wurde natürlich noch kräftig gefeiert und es schneite auch die ganze Nacht durch. Am Morgen dann jede Menge Neuschnee und die Überlegung war ob der Rückflug überhaupt ab Aspen Flughafen stattfindet. Wir waren am Flughafen und es war alles tief verschneit, aber die Amis räumten eine Gasse und so konnten wir wieder über Denver Washington nach Hause zurück, dieses mal ohne Probleme.Bis zum nächten Mal in Aspen, Gerhard Habermehl

Zurück zur letzten Seite